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Schon lange gab es den Wunsch einmal eine Andacht mit Liedern aus Taizé anzubieten. Pfarrerin Romina Englert und Diakon Peter Ricker verwirklichten nun dieses ökumenische Angebot.

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Mit einer konfessionsübergreifenden Gruppe wurden Fürbitten und passende Gebete formuliert, Technik für Bilder und Gesänge organisiert, die Kirche mit Kerzen geschmückt. Zwar durfte trotz der deutschen Untertitel auf der Leinwand niemand die eindrucksvollen Lieder mitsingen und man kämpfte mit beschlagenen Brillen, doch der Zeitpunkt für das Taizé-Gebet konnte kaum besser getroffen werden. In der Dunkelheit des Novemberabends, in dem Abgeschottetsein aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen, für den Wunsch vieler Gläubigen, Gottesdienst in der Kirche zu erleben zu dürfen, kam diese weitere Form von Gebet und Andacht gerade recht. Wie die Frau im Gleichnis, die nach 18 Jahren neue Kraft und Heilung erfahren durfte, spürten die Menschen aus verschiedenen Nachbarorten die tröstliche Stimmung in der Mönchberger Pfarrkirche und konnten sich am Ende kaum daraus lösen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses ökumenische Angebot öfter stattfinden kann und irgendwann wieder mehr Menschen daran teilnehmen können, die Begegnung feiern können.

Text und Bild: Astrid Lurz, PGR Mönchberg, 08.11.2020

 

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